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Liebe Schwestern und Brüder!
„What would Jesus do“ – Was würde Jesus tun? Man kann man diesen Spruch auf allen möglichen Artikeln erstehen. Ich habe das ehrlich gesagt immer ein bisschen belächelt. Ein Armband mit „WWJD“ – macht mich das zu einer besseren Christin?
Aber vielleicht lohnt sich die Frage doch…
Wir wissen, wie sich unser Verhalten z.B. in Bezug auf den Verbrauch von Strom, Kraftstoffen und Plastik auswirkt, die Politik ist vorsichtig mit Maßnahmen, die wirklich etwas bewirken - denn der Einzelne will viel zu oft auf die eigene Bequemlichkeit nicht verzichten und wählt vielleicht jemand anderes…
Wir akzeptieren, dass Männer und Frauen nicht wirklich gleichberechtigt werden. In vielen Ländern sind Frauen nicht mehr als Dienstboten, die Männern bei Bedarf zu Willen sein müssen und deren Kinder gebären. In Kriegen wird Gewalt gegen Frauen als Waffe eingesetzt. Anschließend erleiden die Frauen oft Ausgrenzung und Verachtung von der eigenen Familie.
Unsere Kirche schließt Frauen von den wichtigsten politischen und spirituellen Ämtern aus. Die einzige Begründung ist, dass es immer so war.
Wir erleben, dass Kinder Opfer von Vernachlässigung und Gewalt werden. Die Schuldigen werden viel zu oft in Schutz genommen. Um das Ansehen der Familie nicht zu „beschmutzen“, werden Vorfälle totgeschwiegen und vertuscht. Auch die Kirche hat eine lange und schmerzvolle Geschichte damit.
Menschen erleben Krieg, erdrückende Armut, Verfolgung und verlassen unter fürchterlichen Fluchtbedingungen ihr Land. Die Länder, die Sicherheit und ein Auskommen versprechen, schließen ihre Grenzen. Für Flüchtende, die im Mittelmeer in Seenot geraten, werden keine Maßnahmen getroffen, um sie in Sicherheit zu bringen. Ihr Tod wird in Kauf genommen. Menschen, die sie retten, müssen mit Gefängnis rechnen. Schiffe mit 48 Geretteten, die in einem der 28 Länder der EU in Sicherheit sein möchten, werden wochenlang nicht vom Schiff gelassen.
Im heutigen Evangelium lädt Jesus ein: Folge mir nach.
Da liegt die Frage nahe: Was würde Jesus tun?
In unserem eigenen Leben, in unserer Kirche, in unserer Gesellschaft, in unserer Weltgemeinschaft.
was würde Jesus tun – und was tu ich?
Mit nachdenklichen Grüßen,


Stephanie Dormann
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